Bestattungen: Beispiel für Trauerfeier mit Ballons im Lotsenhaus

Erste Schritte und Gestaltungsmöglichkeiten

Das Feld der Bestattungen ist weitläufig und vielfältig.

Das Lotsenhaus von Hamburg Leuchtfeuer berät Sie gern – hier erhalten Sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Fragen und die Möglichkeiten, die sich Ihnen bieten.

Wenn ein geliebter Mensch verstorben ist, besteht kein Grund, eilig zu handeln. Nehmen Sie sich die Zeit, in Ruhe die nächsten Schritte zu bedenken.

Als erstes muss ein*e Ärzt*in den Totenschein ausstellen. In stationären Einrichtungen (Krankenhäusern, Hospizen, Pflegeheimen etc.) wird dies von den Mitarbeitenden veranlasst.

Das Lotsenhaus steht Ihnen bei allen Fragen als erfahrener und verlässlicher Ansprechpartner zur Seite. Vereinbaren Sie hier einen Beratungstermin mit uns. Wir unterstützen Sie bei einer Bestattung in Hamburg sowohl bei allen Formalitäten (z.B. Beurkundungen, Abmeldungen etc.) als auch bei der Planung und Durchführung der Beerdigung, der Aufbahrung und der Trauerfeier innerhalb oder außerhalb von Hamburg. Hier erhalten Sie einen Eindruck von den Gestaltungsmöglichkeiten.

Für alle Formalitäten werden die Sterbeurkunden benötigt, die das Standesamt des Sterbeorts ausstellt. Hierfür benötigen Sie:

bei ledigen Personen die Geburtsurkunde
bei verheirateten oder verpartnerten Personen zusätzlich die Heiratsurkunde/Familienbuchabschrift/Partnerschaftsurkunde
bei geschiedenen Personen zusätzlich zur Heiratsurkunde das Scheidungsurteil
bei verwitweten Personen zusätzlich zur Heiratsurkunde die Sterbeurkunde der Partnerin/des Partners

Alle Urkunden müssen im Original oder in beglaubigter Form vorliegen.

Bestattungen – Was gibt es, was möchte ich?

Heutzutage steht Ihnen eine Reihe an verschiedenen Möglichkeiten für Bestattungen in Hamburg zur Auswahl. Grundsätzlich unterscheidet man dabei zwischen Erd- und Feuerbestattungen. Darüber hinaus gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Sarg oder die Urne beizusetzen.

Bei der Erdbestattung wird der Sarg auf dem Friedhof beigesetzt. Die Beisetzung und das Absenken in die Gruft wird von Sargträger* innen begleitet. Die Feuerbestattung bedeutet, dass der oder die Verstorbene im Sarg eingeäschert und die Asche in einer Urne beigesetzt wird. Die Einäscherung findet im Krematorium statt. Danach wird die Aschekapsel zum Ort der Trauerfeier oder Beisetzung überführt.

Bei einer Erd- oder Feuerbestattung bestehen folgende Wahlmöglichkeiten für die Beisetzung des Sarges oder der Urne auf einem Friedhof:

Wahlgrab

Eine Grabstelle kann innerhalb einer dafür vorgesehenen Abteilung frei gewählt werden. Nach Ablauf der Ruhefrist (in Hamburg 20 bis 25 Jahre) lässt sich das Nutzungsrecht auf Wunsch verlängern.

Reihengrab

Hier werden der Reihe nach die Grabstellen von der Friedhofsverwaltung vergeben. Daher ist eine Verlängerung nach Ablauf der Ruhefrist nicht möglich.

Gemeinschaftsgrab

Hierbei handelt es sich um ein Grabfeld, auf dem mehrere Urnen beigesetzt werden können. In der Regel ist das Grabfeld mit einem gemeinschaftlichen »Denkmal« gekennzeichnet, auf dem die Namen der Verstorbenen stehen und an dem Blumen niedergelegt werden können.

Anonyme Bestattung

Bei anonymen Bestattungen erfolgt die Beisetzung des Sarges oder der Urne ohne das Beisein der Angehörigen auf einem anonymen Grabfeld des Friedhofs.

Zusätzlich bestehen folgende weitere Wahlmöglichkeiten bei einer Feuerbestattung für die Beisetzung der Urne:

Seebestattung

Auch für diese Bestattungsform ist eine Einäscherung erforderlich. Die Beisetzung in einer Seeurne erfolgt in der Nord- oder Ostsee, wobei das Seegebiet frei gewählt werden kann. Die Urne kann anonym oder mit Begleitung beigesetzt werden.

Baumbestattung

Einige Friedhöfe und sogenannte Begräbniswälder bieten Baumbestattungen an. Voraussetzung hierfür ist die Einäscherung. Es besteht die Möglichkeit, sich einen Baum auszusuchen, an dem die Urne dann später beigesetzt wird. Der Bestattungsbaum kann mit einer kleinen Namenstafel gekennzeichnet werden. Die Urne muss biologisch abbaubar sein.

Kolumbarium

Ausgewählte Friedhöfe bieten Kolumbarien an. Hier wird die Urne oberirdisch in eine Steinwand eingesetzt. Zum Teil können die Wandnischen dekoriert werden. Daneben gibt es einige Kirchen, die ein Kolumbarium integriert haben.

Trauerfeiern – Orte und Gestaltungsmöglichkeiten

Eine Trauerfeier im Sinne der/des Verstorbenen zu gestalten, kann für die An- und Zugehörigen ein hilfreiches Element sein, sich nochmal zu erinnern und zu verabschieden. Es gibt verschiedene Orte und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für eine Trauerfeier – hier erhalten Sie einen Eindruck von den Optionen.

Die Trauerfeier kann im Lotsenhaus, aber auch in einer Friedhofskapelle oder Kirche stattfinden. Hier werden der Sarg oder die Urne aufgebahrt und die Räumlichkeiten individuell mit Kerzen, Blumen und persönlichen Gegenständen geschmückt. Begleitend dazu gibt es häufig Musik sowie Redebeiträge durch freie Redner*innen, Pastor*innen oder An- und Zugehörige. Eine Gedenkfeier ohne Sarg kann auch an anderen Orten, zum Beispiel im Lieblingscafé oder -restaurant, stattfinden. Der Ort der Trauerfeier hängt nicht von dem der Beisetzung ab.

Sprechen Sie uns gern zu den unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten an – Ihre Ansprechpartner*innen finden Sie hier.

Impressionen

Hier erhalten Sie einen ersten Eindruck von den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten von Trauerfeiern.

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