Unsere Fortbildungen und Workshops

Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der aktuellen Regelungen und Verfügungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus kurz- und mittelfristig zu terminlichen Änderungen kommen kann.

Sofern Termine verschoben sind, ist dies vermerkt. Bei Fragen können Sie sich jederzeit gerne unter 040 – 3980 6740 oder unter lotsenhaus@hamburg-leuchtfeuer.de bei uns melden. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

2023

Dr. med. Claudia Croos-Müller

Dr. med. Claudia Croos-Müller

Ärztin, Traumatherapeutin, Entwicklerin B2B-Methode, Autorin

In Kooperation mit der Beratungsstelle KOMPAß (Trockendock e.V.)

 

Montag, 23. Januar 2023, 10 – 17 Uhr

BODY 2 BRAIN CCM® Level 1

Dienstag, 24. Januar 2023, 10 – 13 Uhr

BODY 2 BRAIN CCM® Supervision

Dr. med. Claudia Croos-Müller ist Neurologin, Nervenärztin und Psychotherapeutin. Frau Croos-Müller ist weitergebildet zur zertifizierten EMDR-Therapeutin (EMDRIA), zur Balint-Gruppenleiterin (BLÄK) und zur Traumatherapeutin (PITT). Sie ist Therapeutin für Konzentrative Bewegungstherapie (KBT), entwickelte die Body2Brain ccm Methode und ist Autorin zahlreicher Veröffentlichungen.

“Bei Ärger, Stress und jeder Art von emotionalem Durchhänger lässt sich die Psyche am einfachsten über den Körper beeinflussen.” C. Croos-Müller

Die Body2Brain Methode wurde von der Neurologin und Körperpsychotherapeutin Dr. med. Claudia Croos-Müller entwickelt. Sie beruht auf den neurowissenschaftlichen Erkenntnissen der wechselseitigen Beeinflussung von Körper und Gefühlen: Embodiment.

Einfache Körperinterventionen werden von den meisten Klient*innen oder Hilfesuchenden sehr gut angenommen und haben eine stützende Funktion. Bei der Body2Brain Methode wird mit zahlreichen körperorientierten Elementen die Autonomie gestärkt. Der Vorteil dieser Methode: Sie ist leicht umzusetzen, unauffällig und somit alltagstauglich und auch bei Sprachbarrieren anwendbar.

Level 1 widmet sich der gezielten Anwendung von Body2Brain Übungen bei verschiedenen Störungen, Symptomen, Krankheitsbildern. Der Fokus liegt auf den Themen Affekt und Stabilisierung, Körpergedächtnis und dem Störungsbild Angst. Level 1 ist auch als Element der Selbstfürsorge konzipiert.

Arbeitsweise: Theoretische Inputs, Anwendung und Anleitung anhand von Praxisbeispielen der Teilnehmer*innen, Übung in Klein- und Großgruppen.

Die Bereitschaft zur aktiven Embodiment-Mitarbeit wird vorausgesetzt.

Ausführliche Informationen zu den Zielgruppen und der Zertifizierung der Ausbildung in der BODY 2 BRAIN CCM® Methode finden Sie hier:

DR. MED. CROOS-MUELLER – TRAININGS, COACHINGS, KONFLIKTRAINING, SICHERES AUFTRETEN, ÄRZTIN FÜR NEUROLOGIE, NERVENHEILKUNDE UND PSYCHOTHERAPIE, KÖRPERSPRACHE, SELBSTPRÄSENTATION, SELBSTBEWUSSTSEIN, BEWERBUNGSGESPRÄCHE

Start:

BODY 2 BRAIN CCM® Level 1

Montag, 23. Januar 2023, 10.00 – 17.00 Uhr

Kosten: 160 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich.

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BODY 2 BRAIN CCM® Supervision

Start:

Dienstag, 24. Januar 2023, 10-13 Uhr

Kosten, 60 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich.

» Zum Anmeldeformular

www.croos-mueller.de

Dr. med. Claudia Croos-Müller

Dr. med. Claudia Croos-Müller

Ärztin, Traumatherapeutin, Entwicklerin B2B-Methode, Autorin

Mittwoch, 25. Januar 2023, 10.00 – 17.30 Uhr

Body 2 Brain in der Trauer

Affektregulierung und Affektstabilisierung durch einfache Körpercodes

Dr. med. Claudia Croos Müller, Fachärztin für Neurologie, Nervenheilkunde und Psychotherapie in eigener Praxis, Europa zertifizierte EMDR-Therapeutin und ehem. Chefärztin am RoMed Klinikum Rosenheim.

„Kopf hoch“ – eine Redewendung, um zu ermutigen oder zu trösten. Tatsächlich können Körperhaltungen sofort eine mentale „Umstimmung“ bewirken. Bewegungen, Haltungen, Gesten können anregend oder beruhigend eingesetzt werden. Richtung, Rhythmus, Intensität sind dabei bedeutsam. Body 2 Brain Körpercodes können zur Selbstregulation, zur unmittelbaren körperlichen und seelischen Beruhigung oder Aktivierung genutzt werden. Der Vorteil dieser Methode: Sie ist leicht umzusetzen, unauffällig und somit alltagstauglich und auch bei Sprachbarrieren anwendbar.

Die Body 2 Brain Methode beachtet Körpersignale und gibt kleine Körperimpulse, um Menschen zu Selbstwirksamkeit zu befähigen, darüber hinaus stärkt es die beratend Tätigen in ihrer eigenen Selbstfürsorge. Die Übungen beruhen auf dem wissenschaftlich erwiesenen Embodiment, der Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche.

Die Teilnehmer*innen erfahren – auch anhand von eingebrachten Praxisbeispielen –Körperübungen der Body2Brain® Methode und ihre Anwendung mit dem besonderen Schwerpunkt Abschied nehmen und Trauer und den damit verbundenen belastenden Gefühlen, aber auch als ressourcenorientierte Burnoutprophylaxe.

Frau Dr. med. Claudia Croos-Müller hat die Body2Brain ccm® Methode entwickelt und ist Autorin zahlreicher Bücher zum Thema. Ausführliche Informationen zur Referentin und zu ihren Büchern finden Sie unter WWW.CROOS-MUELLER.DE

Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft zur aktiven Embodiment-Mitarbeit.

Start:

Mittwoch, 25. Januar 2023, 10.00 – 17.30 Uhr

Kosten: 160 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich.

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Trauernde Erwachsene begleiten
Qualifizierung in Trauerbegleitung – Grundstufe

Starttermin

  • Montag, 6. Februar 2023, 10.00 – 18.00 Uhr
  • Dienstag, 7. Februar 2023, 10.00 – 18.00 Uhr

Die Qualifizierung befähigt Sie in 6 Modulen zur Begleitung Erwachsener mit nicht-erschwerten Trauerprozessen und zur Co-Leitung von Gruppenangeboten. Sie richtet sich in erster Linie an psychosoziale Berufsgruppen sowie an ehrenamtlich Begleitende und Beratende. Die Qualifizierung umfasst 120 Unterrichtsstunden und vermittelt neben aktuellem Fachwissen und Methoden zur Begleitung in Einzelsettings auch Grundlegendes für die eigene Haltung der Begleitenden.

Die Grundstufe ist vom Bundesverband Trauerbegleitung e. V. anerkannt und kann durch die Teilnahme an der Aufbaustufe zur „großen Basisqualifikation“, die durch den BVT e. V. zertifiziert ist, erweitert werden.

Kursleitung: Peggy Steinhauser, Leiterin Lotsenhaus

Referententeam: Hannah Friedl, Anna Rapacz und Gastreferent*innen

Zielgruppe: psychosoziale Berufsgruppen sowie ehrenamtliche Sterbebegleiter*innen

Intensive Lerngruppe mit max. 18 Teilnehmenden

Start
Modul 1:

Montag, 6. Februar 2023, 10.00 – 18.00 Uhr
Dienstag, 7. Februar 2023, 10.00 – 18.00 Uhr

Weitere Termine

Modul 2:

Montag, 27. März 2023, 10.00 – 18.00 Uhr
Dienstag, 28. März 2023, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 3:

Montag, 8. Mai 2023, 10.00 – 18.00 Uhr
Dienstag, 9. Mai 2023, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 4:

Montag, 26. Juni 2023, 10.00 – 18.00 Uhr
Dienstag, 27. Juni 2023, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 5:

Montag, 28. August 2023, 10.00 – 18.00 Uhr
Dienstag, 29. August 2023, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 6:

Montag, 9. Oktober 2023, 10.00 – 18.00 Uhr
Dienstag, 10. Oktober 2023, 10.00 – 18.00 Uhr

Anmeldeschluss:  1. November 2022

Die ausführlichen Informationen finden Sie hier.

Kosten: 1.500 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich

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Peggy Steinhauser

Peggy Steinhauser

Leiterin Lotsenhaus

Mittwoch, 15. Februar 2023, 10.00 – 17.30 Uhr

ACHTUNG: Dieser Workshop findet digital statt.

Einführung in die Trauerbegleitung

Peggy Steinhauser, Leiterin Lotsenhaus

Trauer kann uns in allen denkbaren Lebenssituationen begegnen. Nicht erst der Tod eines geliebten Menschen, sondern auch Trennungen, Arbeits- oder Heimatverlust, der Verlust der eigenen Gesundheit oder andere Lebensveränderungen können Trauerreaktionen hervorrufen. So vielfältig wie Menschen sind, so unterschiedlich ist zuweilen auch ihr Trauererleben und ihr Umgang mit Verlusten.

Der Workshop bietet einen Einblick in das Verständnis von Trauerprozessen. Anhand persönlicher Erfahrungen der Teilnehmer*innen und anhand von Praxisbeispielen werden Trauerreaktionen und Strategien reflektiert. Darüber hinaus werden aktuelle Trauermodelle vermittelt und Möglichkeiten für die Begleitung trauernder Menschen aufgezeigt.

Der Workshop richtet sich an alle, die sich für die Themen Trauer und Trauerbegleitung interessieren und bereit sind, ihre eigenen Erfahrungen zu reflektieren und zum Workshop beizutragen.

Der Workshop ist nicht zur Aufarbeitung eigener akuter Trauer geeignet!

Start:

Mittwoch, 15. Februar 2023, 10.00 – 17.30 Uhr

ACHTUNG: Dieser Workshop findet digital statt.

Kosten: 160 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich.

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Samira Schüller

Samira Schüller

staatlich anerkannte Diplom Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Trauerbegleiterin (Zertifikat BVT), Abschluss Beziehungsorientierte Erlebnispädagogik für Mensch und Tier, Traumapädagogin

Donnerstag, 27. April 2023, 10.00-17.30 Uhr

Papa hinter der Mauer
Trauer nach Suizid bei Kindern und Jugendlichen kompetent begleiten

Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr als 9000 Menschen durch Suizid. Von einem Suizid sind etwa sechs Menschen – Angehörige, Freund*innen, Bekannte – direkt betroffen, die oftmals kaum wissen, wie sie weiterleben können. Die Fortbildung nimmt betroffene Kinder und Jugendliche in den Blick. Wie können Kinder altersgerecht informiert werden? Wie kann altersgerechte Kommunikation, Stabilisierung und Erinnerungsarbeit gelingen? Elemente der Kommunikation, der Trauerbegleitung und der Traumapädagogik ergänzen einander zu einem praxiserprobten Handlungs – und Methodenkoffer, der Sie gestärkt in die Praxis begleiten wird.

Inhalt

  • Einführung ins Thema
  • Suizid – Zahlen, Daten, Fakten
  • Trauer nach Suizid: wie sage ich es den Kindern? altersgerechte Kommunikation
  • ein Verlust wie jeder andere? Was in der Suizidtrauer entscheidend anders ist
  • Papa hinter der Mauer – Kinder und psychische Krisen Zugehöriger
  • was jetzt? Umgang mit starken Gefühlen
  • was hält wenn nichts mehr hält? Stabilisierung und Anker
  • Suizidalität und Suizidprävention in der Begleitung – Möglichkeiten und Grenzen
  • Angebote der Erinnerungsarbeit altersgerecht wählen
  • die Erwachsenen im Umfeld – Trauer nach Suizid im System
  • Theorie, Methodenkompetenzen, Reflexion und Austausch

Zielgruppe: Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, begonnene oder abgeschlossene Grundqualifikation Trauerbegleitung (BVT)

Start: 

Donnerstag, 27. April 2023, 10.00 – 17.30 Uhr

Kosten: 160 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich

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Peggy Steinhauser

Peggy Steinhauser

Leiterin Lotsenhaus

Mittwoch, 20. September 2023, 10.00 – 17.30 Uhr

Einführung in die Trauerbegleitung

Peggy Steinhauser, Leiterin Lotsenhaus

Trauer kann uns in allen denkbaren Lebenssituationen begegnen. Nicht erst der Tod eines geliebten Menschen, sondern auch Trennungen, Arbeits- oder Heimatverlust, der Verlust der eigenen Gesundheit oder andere Lebensveränderungen können Trauerreaktionen hervorrufen. So vielfältig wie Menschen sind, so unterschiedlich ist zuweilen auch ihr Trauererleben und ihr Umgang mit Verlusten.

Der Workshop bietet einen Einblick in das Verständnis von Trauerprozessen. Anhand persönlicher Erfahrungen der Teilnehmer*innen und anhand von Praxisbeispielen werden Trauerreaktionen und Strategien reflektiert. Darüber hinaus werden aktuelle Trauermodelle vermittelt und Möglichkeiten für die Begleitung trauernder Menschen aufgezeigt.

Der Workshop richtet sich an alle, die sich für die Themen Trauer und Trauerbegleitung interessieren und bereit sind, ihre eigenen Erfahrungen zu reflektieren und zum Workshop beizutragen.

Der Workshop ist nicht zur Aufarbeitung eigener akuter Trauer geeignet!

Start:

Mittwoch, 20. September 2023, 10.00 – 17.30 Uhr

Kosten: 160 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich.

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Trauernde Erwachsene begleiten
Qualifizierung in Trauerbegleitung – Grundstufe

Starttermin

  • Donnerstag, 28. September 2023, 10.00 – 18.00 Uhr
  • Freitag, 29. September 2023, 10.00 – 18.00 Uhr

Die Qualifizierung befähigt Sie in 6 Modulen zur Begleitung Erwachsener mit nicht-erschwerten Trauerprozessen und zur Co-Leitung von Gruppenangeboten. Sie richtet sich in erster Linie an psychosoziale Berufsgruppen sowie an ehrenamtlich Begleitende und Beratende. Die Qualifizierung umfasst 120 Unterrichtsstunden und vermittelt neben aktuellem Fachwissen und Methoden zur Begleitung in Einzelsettings auch Grundlegendes für die eigene Haltung der Begleitenden.

Die Grundstufe ist vom Bundesverband Trauerbegleitung e. V. anerkannt und kann durch die Teilnahme an der Aufbaustufe zur „großen Basisqualifikation“, die durch den BVT e. V. zertifiziert ist, erweitert werden.

Kursleitung: Peggy Steinhauser, Leiterin Lotsenhaus

Referententeam: Hannah Friedl, Anna Rapacz und Gastreferent*innen

Zielgruppe: psychosoziale Berufsgruppen sowie ehrenamtliche Sterbebegleiter*innen

Intensive Lerngruppe mit max. 18 Teilnehmenden

Start

Modul 1: Donnerstag, 28. September 2023, 10.00 – 18.00Uhr
Freitag, 29. September 2023, 10.00 – 18.00 Uhr

Weitere Termine

Modul 2: Donnerstag, 09. November 2023, 10.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 10. November 2023, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 3: Donnerstag, 11. Januar 2024, 10.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 12. Januar 2024, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 4: Donnerstag, 29. Februar 2024, 10.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 01. März 2024, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 5: Donnerstag, 25. April 2024, 10.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 26. April 2024, 10.00 – 18.00 Uhr

Modul 6: Donnerstag, 30. Mai 2024, 10.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 31. Mai 2024, 10.00 – 18.00 Uhr

Anmeldeschluss: 30. Juni 2023

Die ausführlichen Informationen finden Sie hier.

Kosten: 1.750 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich

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Samira Schüller

Samira Schüller

staatlich anerkannte Diplom Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Trauerbegleiterin (Zertifikat BVT), Abschluss Beziehungsorientierte Erlebnispädagogik für Mensch und Tier, Traumapädagogin

Donnerstag, 12. Oktober 2023, 10.00-17.30 Uhr

Von Pfützenspringen, Wutvulkanen und Kindertrauer

Ressourcenorientierung und Stabilisierung als Methode und Haltung in der Begleitung trauernder Kinder und Jugendlicher

Kinder und Jugendliche in der Trauerbegleitung haben andere Bedürfnisse als erwachsene Trauernde. Lebendigkeit und Abwechslung, vielfältige Ansprache spielen eine wichtige Rolle. Erfahrungsräume eröffnen,
alternative Beziehungserlebnisse ermöglichen, Zugang zu Ressourcen schaffen, Selbstwirksamkeit erlebbar machen, … Ressourcenorientierung und Stabilisierung sind die Basis, auf der Trauerbegleitung junger
Menschen stattfindet, um nachhaltig stärkend zu wirken.
Die Fortbildung gibt Einblick in theoretische Grundlagen stabilisierender Begleitung von Kindern und Jugendlichen. Schwerpunkt ist das Ziel, Kinder und Jugendliche darin zu unterstützen, eigene Gefühle zu erkennen, zu benennen und Umgang mit ihnen zu finden, Ideen der altersgerechten Erinnerungsarbeit und vielfältige kreative Methoden der stabilisierenden und ressourcenorientierten Begleitung trauernder Kinderund Jugendlicher kennen zu lernen.

Inhalt

  • Einführung ins Thema: kurze Auffrischung entwicklungspsychologischer Hintergründe
  • Ressourcenorientierung und Resilienzstärkung – warum? Zu traumapädagogischen Hintergründen
  • Definition Stabilisierung nach Hantke und Görges (Traumapädagogik)
  • die lieben Sieben – Stabilisierung konkret
  • go with the flow – dem Kind in Fragen und Themen folgen
  • Gefühle erkennen, benennen und regulieren unterstützen
  • Abgleiten in traumaassoziierte Zustände erkennen und stoppen
  • Spannungskurve, Regulation, Reorientierung und Anker
  • Angebote der Erinnerungsarbeit altersgerecht wählen – Methoden
  • Die Pädagogik des guten Grundes – Auffälligkeiten machen Sinn
  • Kein Kind steht alleine – Trauer im Familiensystem, was gilt es zu bedenken
  • Theorie, Methodenkompetenzen, Reflexion und Austausch

Zielgruppe: Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, abgeschlossene Grundqualifikation BVT

Start: 

Donnerstag, 12. Oktober 2023, 10.00 – 17.30 Uhr

Kosten: 160 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich

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Roland Kachler

Roland Kachler

Dipl.-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut

Donnerstag, 02. November 2023 und Freitag, 03. November 2023, jeweils von 10.00 – 17.30 Uhr

Hypnosystemische traumafundierte Trauerbegleitung – Ein neuer Ansatz in der Trauerarbeit

Dipl.-Psych. Roland Kachler, Psychologischer Psychotherapeut

Die Arbeit mit Trauernden ist immer noch von der Vorstellung des „Loslassens“ geprägt. Bei schweren, insbesondere traumatisierenden Verlusten fühlen sich Betroffene damit nicht verstanden. Hier wird eine hypnosystemische Trauerarbeit vorgestellt, die mit hypnotherapeutischen und imaginativen Methoden arbeitet und einen beziehungsorientierten Ansatz eröffnet und die traumatisierende Verluste besonders berücksichtig. Trauer wird hier verstanden als kreative Beziehungskraft, die eine innere Beziehung zum Verstorbenen leben will. Der Verstorbene ist dabei als eigener Ich-Zustand weiterhin bei den Trauernden präsent. Deshalb werden Trauernde unterstützt, einen sicheren und heilsamen Ort für den Verstorbenen, der seinerseits oft als traumatisiert erlebt wird, zu finden. An diesem heilsamen Ort wird der Ego-State des Verstorbenen geheilt und über diesen Ort kann dann eine weitergehende innere Beziehung zu ihm gelebt werden. Diese Trauerarbeit wirkt heilend für die traumatisierten Trauernden.

Im Workshop werden die theoretischen Hintergründe dieser Trauer- und Beziehungsarbeit gezeigt, Imaginationen werden vorgestellt und mit Übungen wird das Vorgehen gelernt.

Zur Vorbereitung ist zu empfehlen:

Kachler, R.: Hypnosystemische Trauerbegleitung. Ein Leitfaden für die Praxis. Heidelberg, 2019, 5. Aufl.

Kachler, R.: Traumatische Verluste: Hypnosystemische Beratung und Therapie von traumatisierten Trauernden. Heidelberg, 2021.

Kachler, R.: Kinder im Verlustschmerz begleiten. Hypnosystemische, traumafundierte Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Stuttgart, 2021.

Start:

Donnerstag, 02. November 2023 und Freitag, 03. November 2023, jeweils von 10.00 – 17.30 Uhr

Kosten: 320 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich.

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Trauernde Erwachsene begleiten
Qualifizierung in Trauerbegleitung (Aufbaustufe zur großen Basisqualifikation gemäß BVT e.V.)

Starttermin:

  • Mittwoch, 22. November 2023, 10.00-18.00 Uhr
  • Donnerstag, 23. November 2023, 10.00-18.00 Uhr
  • Freitag, 24. November 2023, 10.00-14.00 Uhr

Die Aufbaustufe zur Qualifizierung in Trauerbegleitung erweitert und vertieft das in der Grundstufe erworbene Basiswissen zur Beratung und Begleitung trauernder Erwachsener.
Die Qualifizierung hat ihren Schwerpunkt in der kontextbezogenen Trauerbegleitung und der damit verbundenen kontinuierlichen Einbeziehung des familiären, freundschaftlichen, beruflichen und lebensgeschichtlichen Kontextes der Ratsuchenden.
Die Aufbaustufe umfasst 165 Unterrichtsstunden und richtet sich an ehemalige Teilnehmende der Grundstufe oder vergleichbarer Qualifizierungskurse des Hamburg Leuchtfeuer Lotsenhauses.
Neben aktuellem Fachwissen und Methoden zur Begleitung erschwerter Trauerprozesse in Einzel- und Gruppensettings wird auch Grundlegendes für die eigene Haltung der Begleitenden vermittelt. Es werden gezielt Elemente der systemischen Beratung und Familientherapie einbezogen.
Die Referentinnen verfügen neben einer langjährigen Erfahrung in der Trauerbegleitung über verschiedene beraterische und therapeutische Qualifikationen.

Die Aufbaustufe ist in Zusammenhang mit der Grundstufe als „große Basisqualifikation“ durch den Bundesverband Trauerbegleitung (BVT) e. V. zertifiziert.

Kursleitung: Peggy Steinhauser, Leiterin Lotsenhaus

Referententeam: Hannah Friedl, Anna Rapacz und Gastreferent*innen

Start
Mittwoch, 22. November 2023, 10.00-18.00 Uhr
Donnerstag, 23. November 2023, 10.00-18.00 Uhr
Freitag, 24. November 2023, 10.00-14.00 Uhr

Weitere Termine 2024
Modul 2: Donnerstag, 25. und Freitag, 26. Januar 2024, jeweils 10.00-18.00Uhr
Modul 3: Donnerstag,11. und Freitag, 12. April 2024, jeweils 10.00-18.00 Uhr
Modul 4: Donnerstag, 13. und Freitag, 14. Juni 2024, jeweils 10.00-18.00 Uhr
Modul 5: Donnerstag, 11. und Freitag, 12. Juli 2024, jeweils 10.00-18.00 Uhr
Modul 6: Donnerstag, 12. und Freitag, 13. September 2024, jeweils 10.00-18.00 Uhr
Modul 7: Mittwoch, 06. und Donnerstag, 07. November 2024, jeweils 10.00-18.00 Uhr
Freitag, 08. November 2024, 10.00-14.00 Uhr

Anmeldeschluss: 31.08.2023

Die ausführlichen Informationen finden Sie hier.

Kosten: 2.750 Euro, inklusive 5 Einzelsupervisionen

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Bildungsarbeit im Lotsenhaus

Unsere Bildungsarbeit ist von dem Grundgedanken geprägt, dass sich der gesellschaftliche Umgang mit Tod und Trauer durch die persönliche Auseinandersetzung jeder und jedes Einzelnen wandelt. Wir sensibilisieren Menschen im beruflichen wie im privaten Kontext für diese Themen.

In fachspezifischen Seminaren und Fortbildungen unterstützen wir besonders diejenigen, die professionell mit sterbenden, verstorbenen oder trauernden Menschen arbeiten. Unsere Supervisionen und Inhouse-Schulungen richten sich an Mitarbeiter*innen und Führungskräfte in Profit- und Non-Profit-Unternehmen.

Unsere Angebote

Setzen Sie sich gern telefonisch unter 040-39 80 67 40 oder per Mail unter lotsenhaus@hamburg-leuchtfeuer.de mit uns in Verbindung, wenn Sie ein individuelles Angebot für Ihre Organisation oder Ihr Unternehmen wünschen.

KONTAKT

Hamburg Leuchtfeuer Lotsenhaus
Museumstraße 31
22765 Hamburg

Telefon: 040 – 39 80 67 4-0
Telefax: 040 – 39 80 67 4-10

info@lotsenhaus-bestattungen.de

Unsere Trauerbegleiterinnen und Bildungsreferentinnen:

Peggy Steinhauser

Anna Rapacz

Hannah Friedl

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